In der Zoologie stellen Nymphen Entwicklungsstadien verschiedener Tiere dar, die, anders als Larven, keine eigenen Larvalmerkmale besitzen. Nymphen findet man beispielsweise bei Insekten mit allmählicher (unvollkommener) Metamorphose (Hemimetabolie), wo sie sich von den Imagines durch unvollständig entwickelte Flügel und Genitalien unterscheiden. Auch bei Spinnentieren, insbesondere bei den Webspinnen und Milben, ist die Nymphe die im Regelfall vorkommende Juvenilform, häufig wird jedoch erst ab dem ersten komplett entwickelten Stadium, meist nach der dritten Häutung, von einer Nymphe gesprochen.
Rivulogammarus pulex - Bachflohkrebs
Der schlanke Körper der Flohkrebse ist bauchwärts bogenförmig gekrümmt und seitlich zusammengedrückt. Am Kopf sitzen 2 Paar Antennen ,3 Paar beißende Mundwerkzeuge und 1 Paar Kiefernfüße. Die Flohkrebse sind Wasseratmer.
Der gemeine Flohkrebs, l ...
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Ephemeroptera - Eintagsfliege
Eintagsfliegen kommen in allen Größen vor. In unseren Breiten sind etwa 110 Arten bekannt. Charakteristisch sind 2 oder 3 lange Schwanzfäden, am Kopf sitzen sehr kurze Fühler. Das vordere Beinpaar ist länger als die beiden anderen Beinpaare. Es sind 2 ...
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Trichoptera - Koecherfliege
Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Insekt erfolgt durch vollkommene Gestaltverwandlung. Larve, Puppe und Vollinsekt ähneln sich nicht. Es treten folgende Stadien vom Ei bis zum Insekt auf. Die Eiablage, die Larven am Bachgrund (Larve mit Köcher, fre ...
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Plecoptera - Steinfliege
Steinfliegen können Größen von 3-25 mm erreichen. Sie haben am Körperende 2 manchmal nur sehr kurze Schwanzfäden. Die 4 Flügel werden in Ruhestellung flach über dem Hinterleib zusammengelegt. Sie unterscheidet sich durch diese Ruhestellung leicht vo ...
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Chironomidae - Zuckmuecke
Die Zuckmücken haben eine Größe von 10 mm mit hochgewölbter Brust. Die Flügel sind kürzer als der Körper und werden in Ruhestellung flach über dem Hinterleib gehalten. Die schmalen Flügel sind meist hell und durchsichtig. Die Hauptflugzeit ist im ...
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Die «aufprallende Nymphe» ist meine bevorzugte Methode. Es ist eine Springer-Montage, wobei die Nymphe am Ende (der «Strecker») stark beschwert ist. Der Trick dabei ist, dass dieser Strecker beim Abtreiben immer wieder auf dem Gewässergrund aufschlägt und dabei dem Springer Leben verleiht. Sobald dies geschieht, fängt der Bissanzeiger an zu vibrieren; die Chancen für einen Biss steigen dabei erheblich. Man könnte die untere Nymphe als «Zwecknymphe» bezeichnen und auf deren Aussehen/ Imitation weniger achten, trotzdem habe ich darauf immerhin etwa ein Drittel der Bisse. Das Werfen mit schweren Nymphen ist allerdings nicht jedermanns Sache, doch je mehr Schnur in der Luft ist, desto weniger ist das Gewicht zu spüren. Man gewöhnt sich schnell daran und die Fängigkeit dieser Montage wird manchen leicht darüber hinweg sehen lassen.
Es empfiehlt sich den Springer kurz, also 2 bis 3 cm lang, und mit einer Doppelschlaufe anzuknoten und zwar etwa 15 bis 30 cm vom Strecker entfernt. Binden Sie den Knoten so, dass die Nymphe nach unten zeigt (siehe Bild). Auf diese Weise wird der Seitenzweig im Drill in seiner «natürlichen» Zugrichtung belastet und hält entschieden mehr. Diese Montage spielt ihre Reize optimal bei Tiefen von ein bis zwei Metern aus.
Das Nymphenfischen gewinnt durch diese Tricks und Kniffe entschieden an Reiz und Fängigkeit. Probieren Sies aus!
In der Zoologie stellen Nymphen Entwicklungsstadien verschiedener Tiere dar, die, anders als Larven, keine eigenen Larvalmerkmale besitzen. Nymphen findet man beispielsweise bei Insekten mit allmählicher (unvollkommener) Metamorphose (Hemimetabolie), wo sie sich von den Imagines durch unvollständig entwickelte Flügel und Genitalien unterscheiden. Auch bei Spinnentieren, insbesondere bei den Webspinnen und Milben, ist die Nymphe die im Regelfall vorkommende Juvenilform, häufig wird jedoch erst ab dem ersten komplett entwickelten Stadium, meist nach der dritten Häutung, von einer Nymphe gesprochen.
Beim Nymphenfischen wird mit speziellen Fliegen gefische, die ebenso wie Nassfliegen sinken. Im Gegensatz zu Nassfliegen imitieren Nymphen Larvenstadien von Wasserinsekten. Nymphen sind oft mit Bleidraht oder ähnlichem beschwert, um tiefere Gewässerbereiche befischen zu können.